RomaMirabilia

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Private Stadtführungen in Rom

Weitere Museen und Galerien

 Weitere Museen und Galerien

Es ist sicherlich keine einfache Aufgabe, sich zwischen den vielen Museen in Rom zurecht zu finden. Anschließend an unsere vorherigen Führungen, empfehlen wir Ihnen noch einige weitere Museums-Highlights von den Vatikanischen Museen bis hin zur weltberühmten Galleria d’Arte Moderna e Contemporanea…


Vatikanische Museen

 Vatikanische Museen

Die Gründung der Vatikanischen Museen geht auf Papst Clemens XIII. (1758-69) zurück, der sich bezüglich der Ausstellung der Objekte auf die Hilfe des deutschen Archäologen, Antiquars und Kunstschriftstellers Johann Joachim Winkelmann berief. In den folgenden Jahren wurde die Sammlung erheblich vergrößert, weshalb neue Bauflügel an die bisher existierenden Gebäuden, die direkt an die päpstlichen Privatgemächer anschließen, angebaut werden mussten. Um die gesamte Sammlung der Vatikanischen Museen zu besichtigen, bedürfte es mindestens einen Tag. Wir wollen uns bei unserem Rundgang auf die wichtigsten Kunstobjekte beschränken und diese dafür umso einleuchtender erklären. Unser Rundgang beginnt im Palazzetto del Belvedere, den Papst Innozenz VIII. (1484-1492) sich als Sommersitz auf einer kleinen Anhöhe gegenüber der Privatgemächer errichten ließ. Im Innenhof dieses Palastes wurden in der Folgezeit zwei der bedeutendsten Skulpturen der Vatikanischen Sammlung aufgestellt: der Laokoon und der Apoll vom Belvedere. Anschließend werden wir weitere weltberühmte Statuen besichtigen, darunter den Torso vom Belvedere, der nicht zuletzt Michelangelo für zahlreiche Werke inspirierte. Unser weiterer Weg führt uns dann entlang eines langen Korridors vom Palazzetto del Belvedere zu den ehemaligen päpstlichen Privatgemächern, in denen wir die weltberühmten Fresken Raffaels und seiner Schule bestaunen werden. Von dort geht es dann direkt in die Sixtinische Kapelle, deren Höhepunkt die Fresken Michelangelos mit der Erschaffung der Welt und dem Jüngsten Gericht bilden. Nach einer kleinen Pause können wir noch einen kleinen Rundgang durch die Pinakothek machen, in der berühmte Werke von der frühitalienischen Malerei bis ins 19. Jahrhundert ausgestellt sind, darunter Gemälde von: Beato Angelico, Giotto, Benozzo Gozzoli, Perugino, Raffael, Leonardo da Vinci, Caravaggio, Reni, Guercino und Poussin.


Museo di Roma (Palazzo Braschi)

 Museo di Roma (Palazzo Braschi)

Die Sammlung und die Wechselausstellungen des Museums dokumentieren das kulturelle, soziale und künstlerische Leben Roms vom Mittelalter bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Museo di Roma im Palazzo Braschi, der von dem Architekten Cosimo Morelli (1732-1812) in direkter Nähe der Piazza Navona entworfen wurde, existiert seit 1952. 1987 wurde das Museum aufgrund aufwendiger Restaurierungsarbeiten geschlossen und erst seit 2002 ist es wieder für das Publikum zugänglich. Die Ausstellung umfasst: historische Kutschen, Möbel, Sänften, Medaillen, Porzellan und anderes interessantes Kunsthandwerk, Stoffe und Kleidungen. Von großem Wert ist auch die Gemäldesammlung mit Werken vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, die religiöse und bürgerliche Ereignisse in Rom darstellen, darunter von Malern wie Andrea Sacchi, Pierre Subleyras, Pier Leone Ghezzi, Marco Benefial oder Pompeo Batoni. Unter den Skulpturen sind in der Sammlung die Arbeiten von Francesco Mochi, Alessandro Algardi, Melchiorre Caffà, Bernardino Cametti und Pietro Tenerani hervorzuheben. Im Museum befindet sich außerdem das Gabinetto Comunale delle Stampe mit wertvollen Zeichnungen, Drucken und antiken Büchern, und das fotografische Archiv, das die Geschichte Roms auf interessante Weise dokumentiert.


Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea

 Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea

Die Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea gehört mit ihren Gemälden und Skulpturen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu den bedeutendsten modernen und zeitgenössischen Kunstsammlungen der Welt. Seit 1915 befindet sich die Sammlung, deren Gründung auf das Jahr 1883 zurück geht, in dem imposanten Gebäude gegenüber des Borghese Parks, das Cesare Bazzani zur Ausstellung des im Jahr 1911 gefeierten fünfzigsten Jahrestages der Einheit Italiens entworfen hatte. Die Gemälde, die zum größten Teil aus der italienischen Schule stammen, sind nach chronologischer und regionaler Reihenfolge geordnet: in der Sala Saffò treffen wir auf Künstler der toskanischen Schule, vom Purismus zur Spätromantik bis hin zu den Macchiaioli: Antonio Ciseri, Lorenzo Bartolini, Giovanni Dupré, Stefano Ussi, Nino Costa, Giuseppe Abbati, Giovanni Fattori, Silvestro Lega, Adriano Cecioni, Raffaello Sernesi, Vincenzo Cabianca, Giovanni Boldini. Den Werken aus der lombardischen, neapolitanischen und römischen Schule des späten 19. Jahrhunderts folgen die Meisterwerke der französischen Künstler Courbet, Rodin, Degas, Van Gogh und Monet. Das 20. Jahrhundert wird von Künstlern wie Mario Sironi, Carlo Carrà, Giorgio Moranti, Mario Mafai, Antonietta Raphael Mafai und Fausto Pirandello vertreten. Gemälde der Nachkriegszeit bis hin zum abstrakten amerikanischen Expressionismus: Jackson Pollock, Antoni Tàpies, Jean Fautrier, Hans Hartung, Alexander Calder, Cy Twombly, italienische Werke von Alberto Burri, Giuseppe Capogrossi, Lucio Fontana, Ettore Colla, Gastone Novelli und Skuplturen von Arnaldo und Giò Pomodoro, Umberto Mastroianni, Pietro Consagra und Lorenzo Guerrini. Außerdem Werke von De Chirico, Guttuso, Mondrian, Picasso, Klee und Canova.

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